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Icod de los Vinos

Icod de los Vinos ist die Stadt des mehr als 1.000 Jahre alten "Drago Milenario" oder Drachenbaumes.

Icod de los Vinos Teneriffa

Das genaue Alter dieses berühmten Monsters ist unbekannt aber es ist zweifellos der älteste, auf der Erde existierende seiner Art und mit seinen mehr als 16 Metern Höhe und 6 Metern Umfang auch der größte. Die am meisten fotografierte Ansicht dieses Baumes ist wohl die vom üppig bewachsenen Kirchplatz aus, der die wunderschöne, aus dem 17. Jahrhundert stammende "Iglesia de San Marcos" (Kirche des heiligen Markus) beherbergt. Diese Kirche hat ein sehenswertes Renaissance-Portal. Im Inneren gibt es einen silbernen Altar und eine Monstranz. Im angeschlossenen Museum ist ein zwei Meter hohes Kreuz, eine Filigranarbeit aus mexikanischem Silber, zu bewundern.
Die terrassenförmig angelegte Plaza liegt hoch über den unteren Stadtteilen und bietet einen großartigen Blick über die Stadt und das Meer. Grünanlagen, Pavillons und hohe, Schatten spendende Bäume laden zum flanieren ein. An den Wochenenden gibt es einige Stände mit kunsthandwerklichem Angebot. Wenige Meter darüber liegt die kleine "Plaza de la Constitución" mit ihren liebevoll restaurierten Häusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. In zwei Weinbodegas wird man freundlich eingeladen, den rund um Icod angebauten Wein zu probieren und zu kaufen.
In der Mitte des Platzes ist um einen Brunnen ein Garten angelegt, in dem unter anderem eine seltene Kandelaberpalme wächst.
Icod de los Vinos verfügt auch über einen hübschen, feinsandigen, schwarzen Strand, die "Playa de San Marcos". Er liegt in einer tiefen Felsenbucht. Hierher kommen vor allem die Einheimischen zum Baden. Rund um den Strand gibt es einige kleine Läden, Cafés und Lokale. In den Strandrestaurants kann man fangfrischen Fisch und andere kanarische Gaumenfreuden genießen.
In der Nähe befindet sich der Fischerhafen mit seinen bunten Fischerbooten, die mit einem Kran vom Kai aus zu Wasser gelassen werden. Der Strand ist zwar klein, aber - außer in den spanischen Sommerferien - nicht überlaufen.



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