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Vilaflor

Der ehemalige Kurort Vilaflor ist hoch oben in den südlichen Bergen Teneriffas eingebettet und genießt den Ruf des höchsten Dorfes der Insel.

Vilaflor Teneriffa

Manche behaupten auch es sei das höchst gelegenste Dorf Spaniens.
Die Luft hier oben ist extrem rein und wird besonders Lungenkranken zur Linderung ihrer Beschwerden empfohlen.
Oberhalb des Ortes in Richtung Nationalpark sind einige besonders prächtige Exemplare der kanarischen Pinie zu sehen. Mit einer Höhe von etwa 45 Metern und Stammdurchmessern von 3 bis 11 Metern handelt es sich hier um die größten Exemplare der Kanarischen Inseln.
Abgesehen vom Tourismus, der sich in dieser Höhe hauptsächlich aus Wanderern zusammensetzt, die sich zu der so genannten Mondlandschaft "Paisaje Luna" aufmachen, leben die Einwohner vom Abfüllen der beiden Mineralquellen "Pinalito" und "Fuente Alta" und vom Verkauf von handgemachtem Kunsthandwerk (Schnitzereien und Stickereien). Aber auch die hier hergestellten Kekse aus Mandeln und Honig sind auf der gesamten Insel bekannt.
Vilaflor ist der Geburtsort des bisher einzigen mittelamerikanischen Heiligen "El Hermano Pedro de Betancur" (1626 - 1667), der am 31. Juli 2002 von Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen wurde. Seither wird alljährlich ein großes einwöchiges Fest in Vilaflor abgehalten.
Bei einem Teneriffa-Aufenthalt sollte Vilaflor unbedingt besichtigt werden - es lohnt sich!



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