La Gomera
Das wilde und gebirgsreiche La Gomera, mit einem Durchmesser von nur 28 km, ist wahrscheinlich die schwerst zu erkundenste Insel unter den Kanaren.
Aufgrund der Landschaft war dies die letzte Insel die von den Spaniern erobert wurde.
Die Insel La Gomera
Immerhin erst nach 90 Jahren nach Beginn der spanischen Eroberung kam es zu der vollständigen Aufgabe der Ureinwohner! Christoph Kolumbus hielt sich auf La Gomera auf, gerüchterweise mit der Ehefrau eines spanischen Adligen, kurz bevor er sich über den Atlantik aufmachte, um Amerika zu entdecken.
Gomera hat nicht so stark unter der Abholzung leiden müssen wie die meisten der anderen Kanarischen Inseln es in den letzten 500 Jahren erfahren haben.
Die Insel hat noch immer einen der sehr wenig gewordenen subtropischen Regenwälder. Zusammen mit dem kanarischen Lorbeer macht dies 70% des "Parque National de Garajonay", das Naturschutzgebiet in der Mitte der Insel, aus. Mit 3984 Hektar, der Präsenz zahlreicher Quellen und Bächlein entstand eine üppige Vegetation, vergleichbar mit der in der terciaren Periode, welche durch Klima-Veränderungen im Laufe der Zeit im südlichen Europa so gut wie ausgestorben ist.
Der Garajonay ist La Gomeras höchster Berg mit 1487m über dem Meeresspiegel. In den Wintermonaten ist der Garajonay oft im Nebel verhüllt.




